Hermine Waltner: „´d Fasnacht“
| A ålter Brauch lebt wieder au, in d' Fåsnåcht weard ma giah, kaum ischt 's ålte Jåhr vorbei, siechscht d' Fåsnåchtler beinånder schtiah. |
Kua Fåsnåcht ouhne Bäre ’n ischt, dia miaße sig nou wargle, håts decht uamål ou Bäre ghött, då doube, aufn Bargle. |
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Då geits a Gneat, a Tuschlerei und Årbet in der Schtube drei, für d' Weiberleit, dia schtichle föscht, daß jå ålls guat ischt, z'ållerlöscht. |
Wenn sou a Zottler zuache kimmt und långt, mit seine Tåtze, då wöire d' junge Madler sig und schreie d' kluane Fråtze. |
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Und d' Mander in der Tenne drei, wou d' Fåsnåchtwage schtiah, då geahts earscht zua, mit hammere, und geits kua råschte mia. |
Hoult di går uar in d' Bärehöihl, då will er di it frösse, trinkscht a Schnapsle, zåhlscht es guat und denktscht d'r, schia ischts gwöise. |
