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Hey Bürgermeister, sei Iatz staat,
Heint stian mir Buabe parat.
Seit vier Jåhr tian mir iatz wårte,
Håbe viel g'spielt mit die Großeltern, mit die Karte.
Aber huire, Stefan, då war's so weit,
Nåch långem Wårten, wieder amål Buabefåsnåchtzeit.
Drum tåt i di voll Ehrfurcht bitte,
Låss ins Buabe a mål herrsche über Oberstadt, Unterstadt und Imst-Mitte (gibt´s itte).
Lei für uan Tåg, mehr Brauch mr´ it.
Am 08. Februar, des war ´n Hit.
Danåch kånnst du die Stadt wieder schålte und verwålte.
Bis zur nächsten Fåsnåcht vielleicht ´d Kramergåsse nui gestålte.
Und uans liaber Bürgermeister mecht i dir nou sågen,
In vier Jåhr tate mir Buabe wieder kemmen um für die Stådt zu frågen.
Am Mittwoch, den 14. Jänner 2026, fand sich weit über zwanzig Buben, ein Querschnitt durch alle Maskengruppen, im Imster Rathaus ein, um Bürgermeister Stefan Weirather und seinen beiden Vizebürgermeistern – Thomas Schatz und Marco Seelos - eine ganz spezielle Frage zu stellen: „Darf mer in d‘Fåsnåcht giahn?“ Weirather ist selbst begeisterter Fasnachtler, also entschied er, ohne lange zu überlegen, dass er und mit ihm die Gemeindeführung damit einverstanden sei, am 8. Februar 2026 die Buabefåsnåcht über die Bühne gehen zu lassen. Sprecher der Buben war die Labera mit Lukas Klinger – der Deklamator der Buabelabera. Textsicher trug er die Frage in gereimter Form vor. Bei einem anschließenden Fasnachtshuangert mit Limo und Faschingskrapfen wurde noch die ein oder andere Fasnachtsanekdote ausgetauscht.