Labarafest: Gögsle-, Zylinder-, Jung- und Viererlabara feierten gemeinsam im Schützenheim

Die vier Labaren von Imst – jede für sich eine eigene Geschichte, jede für sich alljährlich ein Highlight des Auskehrens am Fåsnåchtserchtig, dem Tag vorm Aschermittwoch, jede für sich eine eingeschworene Truppe mit legendären Deklamatoren in Vergangenheit und Gegenwart. Alle Jahre wieder wartet das Imster Publikum mit Spannung darauf, wen’s als Opfer trifft und welche Labara inhaltlich, musikalisch und deklamatorisch am besten ankommt.

 Im Laufe der Jahrzehnte hat man sich dabei einerseits gegenseitig immer wieder aufgepusht, andererseits kommt im Rahmen dieser gesunden Rivalität auch die Kameradschaft der Gruppen untereinander nicht zu kurz. Ein beredtes Zeugnis dafür legt das Labarasingen am Aschermittwoch im Imster Gemeindeamt ab, das auch für die Labaristen selbst durchgeführt wird – sie sollen ja auch die Labaren der jeweils anderen Bänkelsängergruppen hören.

Die naheliegende Idee, die Gögsle-, Zylinder-, Jung- und Viererlabara endlich wieder einmal in einem gemeinsamen Fest außerhalb der Fasnachtszeit zusammenkommen und feiern zu lassen, stand schon länger im Raum. Die letzte derartige Zusammenkunft fand immerhin vor gut zwei Jahrzehnten statt! Lukas Schwetz, seines Zeichens Säcklmoaschter der Labara 4, setzte diese Idee schlussendlich in die Tat um. Datum und Austragungsort waren alsbald gefunden: Die Feier sollte am 24. April im Schützenheim stattfinden!

Unter tatkräftiger Hilfe der Imster Schützenkompanie unter ihrem Chef Georg „Simeler“ Posch, deren Mander für die optimale Verpflegung der Festteilnehmer zuständig waren – herzlichen Dank dafür! – , sorgten die Labaren für einen richtig lässigen Abend, nach dem Motto: „Alles Labara!“ 

Den Saal ließ der Lukas mit Labaraplakaten der verschiedenen Gruppen aus früherer Zeit und heute ausgestalten, gschmackige Grillhendln und ebenso köstliche Getränke taten das Ihrige – die über 100 Labaristen machten genau das, wofür sie bekannt und geschätzt sind: Man sang, musizierte und feierte, zunächst in seiner Truppe, dann untereinander durchgemischt – und zwar bis in die frühen Morgenstunden hinein. Einhelliger Tenor beim Nachhausegehen: So etwas muss unbedingt wieder einmal gemacht werden!

Ein großes Dankeschön allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben!


Für alle, die die Zeit bis zum nächsten Auskehren überbrücken möchten, haben wir eine Sammlung mit den Aufzeichnungen der diesjährigen Labera-Vorträge zusammengestellt. Unter den folgenden Links können die Beiträge nochmals in Ruhe angesehen werden:

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