Schnitzeljagd deluxe und Pommes auf der Latschenhütte!

Einen in mehrfacher Hinsicht speziellen Tag durften die Buabefåsnachtler des Figatterteams am Samstag, dem 19. September 2026 erleben! Zuerst bescherte Ihnen das Figatteropfer der heurigen Buabefåsnåcht, Kommiteemitglied Nikolaus Larcher, eine Schnitzeljagd der Superlative und anschließend wurden Buabe, Betreuer und Opfer Zeugen eines schier unglaublichen Ereignisses: Es gab nämlich tatsächlich Pommes Frittes (!) auf Waltrauds „Latschenhütte“!

Wer sich früh am Morgen des 19. Septembers in der Nähe des Hochimst-Sees aufhielt, staunte vielleicht nicht schlecht über einen großen, roten Ballon, der scheinbar herrenlos im Wasser trieb. Als jedoch kurz darauf eine Gruppe zehn- bis 16jähriger Buabe in Erscheinung trat, um diesen aus dem Wasser zu fischen und einen darin versteckten Hinweis zu finden, war bald klar, dass hier eine „Schnitzeljagd“ im Gange ist. Verantwortlich dafür zeichnete kein geringerer als Nikolaus Larcher, das Opfer des heurigen Buabefåsnåchtsfigatters. Der Lapsus, der ihn am Fåsnåchtssonntag zu dieser hohen Ehre gedeihen ließ, war der Verlust seiner Geldtasche samt sämtlicher darin befindlicher Karten und Ausweise. Die Geldtasche legte er in einem unbedachten Moment gedankenlos auf dem Dach seines Autos ab, vergaß sie dort und kutschierte damit drei Tage lang durch Imst, um nach ihr zu suchen. Nachdem diese Geschichte an das Figatterteam herangetragen und entsprechend ausgearbeitet wurde, musste der Gemeindeler-Bauabteilungschef am Fåsnåchtssunnti in aller Hergottsfrüh von den Buabe, die ihn um sechs Uhr unsanft aus dem Schlaf rissen, am Platz vor dem Sebastiansbrunnen zum Gaudium hunderter Zuschauer das Figatterschauspiel der Buabe und damit einhergehend ein wenig Imster Fåsnåchtsspott über sich ergehen lassen.

Am jüngst vergangenen Samstag lud Nikolaus deshalb zu einem Festl für die Buabe und Betreuer des Figatterteams, aber leider passierte dem „Påtsch“ derselbe Fehltritt erneut, diesmal aber absichtlicherweise und er zwang damit die erschienenen Buabe, die erneut „verlorene“ Geldtasche zu suchen. Die dafür von ihm aufwendig und liebevoll inszenierte Schnitzeljagd, im Rahmen derer er die Buabe bis in die blaue Grotte und ins Kofnertal jagte, sowie sie auf Bäume und Stadel klettern ließ, um die Hinweise zu finden, endete dort, wo das Schicksal einst seinen Ursprung nahm, nämlich bei seinem Auto, wo die gesuchte Geldtasche schließlich von den Buabe gefunden wurde. Der Inhalt derselben bescherte den Jungfåsnachtlern dann eine ordentliche Gaudi, denn als Belohnung warteten zuerst eine Alpine Coster Fahrt und später ein abenteuerlicher Ritt im Geländewagen, hinauf zu Waltrauds „Latschenhütte“. Die wohl bekannteste Hüttenwirtin zwischen Galtür und Nebraska wurde nämlich vom Opfer Nikolaus gebeten, ein Mittagessen für die gesamte Mannschaft zu bereiten und was dann folgte, darf ruhigen Gewissens als eine der größten Sensationen seit Erfindung der Rofnkathl bezeichnet werden: Waltraud zauberte nämlich Wiener Schnitzel mit, man höre und staune, Pommes Frittes aus ihrer Hüttenkuchl und wurde dabei nicht müde, diese in der Latschenhütte normalerweise verpönte Beilage mehrfach, jedoch sichtlich entrüstet, zu erwähnen! „Habet’s g’heart, wås i enk derzua måch‘? POMMES! POMMES FRITTES! Jå mei, wås tuat ma it ålls, wenn d‘ Fåsnåchtsbuabe kemme‘!“ Geschmeckt hat es allen jedenfalls vorzüglich und so begab sich der gesamte Tross anschließend noch in den Bångert der Latschenhütte, wo nach einer kurzen Vorstellungsrunde des gesamten Figatterteams durch Wolfgang Sturm das Theaterstückl vom Fåsnåchtssunnti noch einmal gespielt wurde. Als Dank dafür erhielten die Protagonisten noch bleibende Erinnerungen in Form von Fåsnåchtsanhängern und Schnåpsbudelen vom Edel-Opfer.

Lieber Nikolaus, wir möchten uns bei dir, deiner Familie, dem Latschenhüttenteam rund um Waltraud und den Geländewagenpiloten „Emilbäck“ und Christian Gasser für den wunderschönen und abwechslungsreichen Ausflugstag bedanken! Wir sind uns sicher, dass dich die Buabe, denen du derart nicht nur eine bleibende Erinnerung beschert, sondern vielleicht auch die ein, oder andere Freundschaft angebahnt hast, in den nächsten Jahren immer wieder einmal auf diesen einen, besonderen Tag ansprechen werden…. „Woasch no, Niki? Wie mer di und die‘ G’schicht beim Sebastiansbrunne‘ dött amål bei’r Fåsnåcht 2026 g’spielt håbe….? Und darauf kannst du richtig stolz sein!

Wolfgang Sturm, im Namen des gesamten Figatterteams, im September 2026.

  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.51.24_2_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.51.23_2_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.57.00_1_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.57.00
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.49_1_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.50_2_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.51_1_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.53
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.58
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.58_2_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.59_1_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.46
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.47_3_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.48_2_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.49_1_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.52
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.52_2_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.53_1_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.53_2_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.55_1_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.51.22_3_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.51.23
  • 20260919_102832
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.51.26
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.50_1_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.51
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.51.28_1_
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_08.56.52
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.51.26_2_
  • 20260919_112605
  • WhatsApp_Image_2026-09-24_at_09.00.46_3_
  • 20260919_094229
  • 2026-09-19_09.42.18
  • 20260919_102500
  • 20260919_103623